Freitag, 8. September 2023

CDU / CSU und AFD starten neue sozialrassistische / menschenfeindliche Hetz – Propaganda! 

CDU + CSU = AFD! Unfassbare und gesellschaftlich unverantwortbare Lügen von F. Merz, C. Linnemann C. Lindner - sowie AFD - PolitikerInnen und Medien wie BILD, BZ usw. spalten unser Land noch tiefer! 

 

Kevin Kühnert ist jetzt der 1 Politiker, der die Lügen von Merz und Co. - nun öffentlich auch so benennt!

Meine Vita:

Seit Jahren kämpfe ich gegen die Lügen von CDU/CSU und AFD, die da immer wieder sind:
"Arbeiten lohne sich nicht", oder „Arbeitslose sind faul“, und belege auch immer wieder - das diese Aussagen nicht stimmen.

Bin politisch links / sozial orientiert, ehrenamtlich in der Sozialberatung sowie alleinerziehender Vater mit einer multiplen Problemlage. Meine Aussagen beruhen ausschließlich und immer auf mathematischen Fakten, gründlichen Recherchen und eigenen persönlichen Erfahrungen.

 

Ich weiß also sehr genau von was ich rede, bzw. schreibe.

Allerdings haben sich einschlägige Medien wie BILD und andere, sowie PolitikerInnen leider seit Jahren auf die angeblich "faulen SozialleistungsbezieherInnen eingeschossen" und so ist es natürlich schwer mit richtigen und tatsächlichen Fakten auch Gehör zu finden!

Nun ist dem jungen Kühnert wohl auch der Kragen geplatzt und das ist gut so - denn Fakt ist:

Arbeit lohnt sich immer mehr - als nur Bürgergeld zu beziehen!


https://www.zeit.de/politik/deutschland/2023-09/kevin-kuehnert-spd-friedrich-merz-buergergeld?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

Weiterer Beweis: https://aktuelle-sozialpolitik.blogspot.com/2018/03/abstruse-berechnungen.html

Wer jetzt daruf verweisen will, dass die Beispiele / Daten ja nicht hoch aktuell aus 2023 sind, vergisst: Sowohl die Löhne als auch die Regelsätze sowie Renten sind gestiegen. Die Fakten bleiben also am Ende und unter dem Strich die gleichen!

Appell an die logisch - Denkenden:

Hört auf, auf die Ärmsten und ihre viel zu geringen Sozialleistungen zu schauen, sondern kämpft als ArbeitnehmerInnen für bessere Löhne!

Hört auf, mit den wenigen BetrügerInnen im Sozialleistungssystem pauschal alle LeistungsbezieherInnen über einen Kamm zu scheren. 98% sind ehrlich!

Hört auf, als Mittelschicht auf die Unterschicht zu hauen, sondern nehmt euch diejenigen vor, die unserem Staat jedes Jahr rund 80 - 100 Milliarden Steuereinnahmen durch Kapitalflucht entziehen - denn das sind die wahren BetrügerInnen.

Superbeispiele: Amazon und Venovia, Bayer, SportlerInnen, Immobilienhaie, Promis und viele viele mehr...

Seid ihr echt zu feige - euch mit den großen BetrügerInnen / Wirtschaftsunternehmen anzulegen?

Hört auf, auf populistische Schlagzeilen von dummen Gazetten und PolitikerInnen reinzufallen, sondern rechnet selber nach!

Immer wieder auf die Schwächsten in der Gesellschaft draufzuhauen, hilft dem normalen ArbeitnehmerInnen nicht weiter, sondern spaltet nur die Gesellschaft. Spaltung und Unzufriedenheit ist aber genau das, was 1933 die NSDAP an die Macht brachte und ihre heutige Nachfolgerpartei AFD in manchen Teilen Deutschland`s sogar bis zu 35 % Wählerstimmen bringt.

Seid ihr wirklich so dumm - den heutigen Nazis auch noch die WählerInnenstimmen frei Haus zu liefern?

Hört auf, als Arme auf die noch Ärmeren zu schlagen - sondern nehmt euch das Kapital vor!

Info:
Friedrich Merz ist übrigens neben seiner politischen Arbeit und Hetzpropaganda gegen die finanziell Schwächsten- auch noch Einkommensmillionär!

Und, fällt euch was auf?

Persönliche Anmerkung: Wer den Reichen - mehr Steuererleichterungen geben will und den Armen - keinen Inflationsausgleich gönnt, muss schlicht Nachhilfe in Sozialkompetenz erhalten oder einfach mal für mindestens 6 Monate besser aber 12 Monate vom Regelsatz leben. Natürlich dann auch mit allen Konsequenzen...


Perry Feth

Freitag, 4. August 2023

Leipzig: Unfassbare Zustände in Leipzigs Bürgerämtern!

Neue Chefin versagt völlig! 
Ziel mit der Digitalisierung der Behörden war ein schnelles Verfahren mit wenig Wartezeit für die BürgerInnen auf den Weg zu bringen. 
Das Gegenteil ist der Fall. In Leipzig sind aus ca. 40 Minuten vor der Pandemie -heute 2,5 Monate geworden.
 
 
Unfassbar - nach über 2, 5 Monate noch immer kein Termin beim Bürgeramt erhalten!
 
Email an: hanna.saur@posteo.de; info@leipzig.de; bfr@leipzig.de; sbb-nordwest@leipzig.de; obm@leipzig.de
Gesendet: Donnerstag, 3. August 2023 um 14:10:43 MESZ
 
Betreff: Dienst und Fachaufsichtsbeschwerde Bürgeramt Elsbethstrasse - in 04159 Leipzig - Dringende Terminvergabe für Elsbethstrasse erforderlich
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, geehrte Frau Saur, geehrte Stadträte, geehrte Mitarbeiter der Bürgerbüros in Leipzig,
seit nunmher dem 26. Mai 2023 versuche ich einen Termin für die Ausstellung einen Personalausweis für meinen Sohn zu erhalten. Heute haben wir den 3. August 2023.
 
Rechnerisch bedeutet das also:
Das ich seit 2,5 Monaten (rund 10 Wochen) versuche, einen Termin beim Bürgeramt meiner Wahl zu bekommen.
Alle telefonischen Versuche (ca. 40 x) waren vergeblich, und alle Online - Termine sind stets und dauerhaft vergeben.
 
Persönliche Vorsprachen (3x) waren ebenfalls völlig aussichtslos, weil alleine die Wartezeit - bis man zum unverschämten Wachmann ohne Namensschild (betreffend Elsbethstrasse) kommt - etwa 60 bis 90 Minuten beträgt. Dann wurde ich abgefertigt mit dem Hinweis "sie kommen nicht ran, weil sie nicht alt genug sind", um ranzukommen, kommen sie andermal wieder.
 
Auch heute war die Elsbethstrasse wieder völlig überlaufen, und ich zählte ca. 56 Personen, wobei die Auskunftdauer bei einem jungen Mann etwa 4 Minuten dauerte.
Wenn man das hochrechnet (ca. 2 Minuten) - beträgt die Wartezeit bis zum Erhalt einer Wartenummer gut 1,5 Stunden und bis zum Schalter des Sachbearbeiters (um sein Anliegen vorzutragen und Anträge zu stellen) nochmals gut 1,5 Stunden.
 
Sage und schreibe mindestens 3 Stunden müsste man also vor Ort verbringen - ohne große Sitzgelegenheiten. Bei einem Besuch fiel mir auf, dass sich Wartende sogar Klappstühle mitbrachten. An diesem (heutigen) Tag bekam ich erneut keinen Termin, weil bereits wieder einmal alle vergeben waren.
 
Es ist völlig unverantwortlich, dass die systematische Verschlechterung des Bürgerservices zu Lasten der AntragsstellerInnen nicht behoben wird.

Auch mit den Änderungen seit dem 1.7.23 hat sich nichts verbessert - im Gegenteil.
 
Hinzukommt, dass viele ältere Menschen kein Internet haben, also auf persönliche oder telefonische Terminvergaben angewiesen sind. Online überhaupt einen Termin zu bekommen - ist ein völliges Ding der Unmöglichkeit - da auch da immer angezeigt wird, dass es keine freien Termine gibt!
 
Versucht man telefonisch einen Termin zu bekommen, wird man auf die Zeiten 10 Uhr und 17 Uhr hingewiesen und das es keine freien Termine gibt!
Selbst bei pünktlichen Anrufen ist keine Terminvergabe möglich, weil es keine mehr gibt.
 
Wer kein Internet hat - und das ist bei den meisten älteren Menschen oft und auch bei den ärmeren Menschen der Fall - hat gar keine Chance!
Es gibt aktuell vermutlich nur 1 Chance, nämlich um spätestens 8:00 Uhr vor Ort als 1ster zu sein, um dann um 9: 00 Uhr beim Wachmann um einen Termin zu betteln.
 
In diesem Kontext sei nochmal darauf hingewiesen, dass der aktuelle Wachmann für Publikumsservice unzumutbar ist, denn seine Arbeitsweise ist an Überheblich - und Unfreundlichkeit kaum zu überbieten.
Im Rahmen der angeblichen Erleichterungen für den Bürger, und der gelobten Digitalisierung ist also festzustellen, dass sich die Wartezeiten von ursprünglich ca. 30 - 50 Minuten (früher) - auf etwa 180 Minuten (heute) massiv erhöht haben.
 
Man kann von einer verdrei - bis vervierfachung der Wartezeit reden!
 
Soviel zur bürger(un-) freundlichen Digitalisierung und privaten Wachunternehmen mit der Lizenz zur Abschreckung und zum (ver-) prügeln? Das Bedrohungs -/ Einschüchterungsszenario beherrscht dieser Wachmann jedenfalls perfekt!
 
Die damals noch direkte Telefonterminierung dauerte maximal 10 Minuten!
Heute muss man zu fixen Zeiten anrufen und benötigt - wie bei mir, inzwischen 10 Wochen Geduld - neben massiver Steigerung der Telefonkosten und bereits mehrfach unnötigen Fahrkosten.
 
Ganz klar ist, diese Terminprobleme hat es zu Vor - Coronazeiten noch nie gegeben!
Man zog eine Nummer, setzte sich hin und war nach allerspätestens 30 - höchsten 40 Minuten auch dran.
Auf Grund meiner Kinder, musste ich häufig in das Bügeramt in den letzten 15 Jahren - ich weiß also sehr genau von was ich rede!
 
Heute müssen die Menschen bis auf die Straße stehen oder eben bis in die 3. / 4. Etage im Hausflur.
Die derzeite Verwaltungssituation mit der Unmöglichkeit an Termine zu kommen, und mit dem unverschämten Wachdienst - der sich noch dazu wie ein Oberboss aufführt und die Menschen wie das allerletzte behandelt - ist völlig unzumutbar!
 
Ich beantrage hiermit bei ihnen persönlich einen Termin für das Bürgeramt Elsbethstrasse (04159 Leipzig) und bitte um zeitnahe Rückmeldung.
 
Aus gesundheitlichen Gründen ist es mir nicht möglich, "auf Verdacht" lange Anfahrtwege zu anderen Bürgerämter mit zusätzlich langen Wartezeiten in Kauf zu nehmen, zumal das auch immer mit zusätzlichen Kosten für die LVB verbunden wäre.
 
Bitte senden sie mir einen Termin zur Antragsstellung eines PA für meinen minderjährigen Sohn.
Für persönliche Rücksprache oder Fragen stehe ich gerne zur Verfügung - Tel: 0176 684 66 867.
 
Hinweis:
Die Rückkehr zum alten Bürgerservice (Vor Corona - Zeiten) wäre dringend angeraten, angesichts der heutigen multiplen Problemstellungen - und unzumutbaren Verfahrensweisen, für die BürgerInnen in Leipzig!
 
 
Mit freundlichen Gruß
 
Perry Feth

Dienstag, 1. November 2022

 

Bürgergeld: Arbeitgeberpräsident R. Dulger, CDU/CSU und AFD - die Lügner vom Dienst! 

Unfassbare Falschaussagen! 

Normalerweise sind Falschbehauptungen - Falschaussagen strafbar! Volksverhetzung schadet der Demokratie und es ist den Medien noch immer nicht gelungen - diese Hetzkampagnen zu stoppen. Es wird Zeit, dass die Presse reagiert!

Mit unfassbaren Lügen und Falschbehauptungen zum Bürgergeld - machen derzeit einige InteressenvertreterInnen aus Wirtschaft und Politik von sich reden.

Es muss die Frage gestellt werden: "Warum und welchen Zweck verfolgen sie damit?"

Es gibt nur eine Antwort darauf!

"Sie wollen gezielt die Gesellschaft weiter spalten und verfolgen dabei ureigene Interessen."

So will der Arbeitgeberpräsident Dulger mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit u.a. zukünftig - anstehende Tarifverhandlungen erschweren und ordentliche Lohnerhöhungen vermeiden. Ein charakterloser Mann, der mit allen Mitteln immer wieder die Gründung und Arbeit von Betriebsräten behinderte!  

Fakten zu Dolger: https://www.stern.de/wirtschaft/das-unternehmen-des-bda-praesidenten-rainer-dulger-geht-ruede-mit-betriebsraeten-um-32811566.html

Solch einem ehrenlosen Menschen folgt nun auch noch die Presse und verbreitet seine Hetze. Das ist unverantwortlich!

Seine Lügen: https://www.tz.de/wirtschaft/buergergeld-hartz-iv-4-reform-kritik-dulger-arbeitgeberpraesident-gesellschaft-spalten-mkr-91886190.html

Es ist nicht die Höhe des Regelsatzes / des Bürgergeldes oder die neue Gesetzgebung welche spaltet, denn alle wissen: wie teuer das Leben ist und wie wenig LeistungsbezieherInnen nach Abzug aller Fixkosten tatsächlich haben. Sondern, es ist der Arbeitgeberpräsident - der spaltet und hetzt.

Er hetzt schlecht bezahlte ArbeitnehmerInnen gegen SozialleistungsbezieherInnen auf und das ist nicht nur unverantwortlich, sondern belegt seine wahren Charaktereigenschaften - einfach nur widerlich!

Das gleiche gilt für diverse PolitikerInnen. Sie wollen ihr eigenes Image aufpolieren und geben sich als Hardliner, um WählerInnen für sich zu gewinnen. PolitikerInnen der CDU / CSU und AFD stehen dabei an vordester Front und wollen sogar die neuen Regeln im Bundesrat blockieren.

Ihre Lügen: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/buergergeld-bundesrat-101.html und auch hier: https://www.merkur.de/politik/buergergeld-hartz-iv-kritik-soeder-csu-cdu-blockade-spd-kuehnert-fdp-merkel-91885978.html

Das sind nur 2 Gründe, warum gezielt gegen das neue Bürgergeld geschossen wird. Dabei sind jedoch immer wieder die tatsächlichen Fakten offenbar nur zweitrangig.

Fakten sind mathematisch belegbar und so ist Fakt:

Mit / Hartz IV oder Bürgergeld hat man niemals mehr Geld - als normale ArbeitnehmerInnen, im Gegenteil!

Wer arbeitet und alle weiteren staatlichen Leistungen wie zum Beispiel: Steuerfreibeträge, Kindergeld, Kindergeldzuschläge, Unterhaltsvorschuss, Wohngeld, Weihnachts - oder andere Zuschläge wie zum Beispiel Benzin / Wegegeld von ArbeitgeberInnen in Anspruch nimmt:

Hat immer einige 100 € im Monat mehr, als Hartz IV - oder BürgergeldbezieherInnen.

Hartz IV oder Bürgergeld, egal wie der Name lautet - ist und bleibt Armut per Gesetz. Und es ist nicht die Höhe der Regelsätze - welche den GegnernInnen Kopfzerbrechen bereitet, sondern schlicht die Tatsache, dass man Löhne erhöhen muss, um das Lohnababstandsgebot einzuhalten.

Mathematische Tatsachen vorgerechnet:

Es ist mathematisch nicht möglich, mit dem Mindestlohn als niedrigstes Einkommen "weniger zu haben, als mit Hartz IV" - alleine. Und, eine Aufstockung durch das Jobcenter wäre häufig überhaupt nicht notwendig - würden die Jobcenter ihre Arbeit richtig machen.

ArbeitnehmerInnen profitieren von Kindergeld, UVG oder Wohngeld sowie alle andere staatlichen Förderungen - und ALG II - Betroffene nicht!

Es fällt schwer anzunehmen, dass die vehement argumentierenden KritikerInnen nicht wissen, welche Leistungen man zusätzlich erhalten kann.

So stellt sich die Frage:

Warum berichten die Medien so viel Unsinn - schlicht die Unwahrheit? Ist es das Bedürfnis die Öffentlichkeit zu manipulieren, gegeneinander auszuspielen, damit die Arbeitgeber weiterhin Lohndumping betreiben können?Wenn ja, dann ist das schlicht gesellschaftspolitisch völlig unverantwortlich!

Eine andere Möglichkeit wäre aber auch noch Unwissenheit darüber, dass man mit Arbeit und den anderen zusätzlichen Leistungen sehr viel mehr Geld hat und sich zeitgleich der Kontrolle des Jobcenters entziehen könnte. Hier genau liegt aber möglicherweise "der Hase im Pfeffer". PolitikerInnen, Medien und Jobcenter vermeiden es seit Jahren und das sehr gezielt, fachliche und sachliche Aufklärung zu betreiben. Man nutzt lieber die öffentlichen Hetzkampagnen gegen ALG II - Betroffene um den Niedriglohnsektor zu bedienen - bzw. diesen weiterhin aufrecht zu erhalten und zeitgleich andere staatliche Leistungen einzusparen.

Die meisten Aussagen von den BürgergeldgegnerInnen und Medienberichte sind sehr irreführend - sogar vorsätzlich falsch!

Denn, sie spiegeln nicht die Realität im Kontext des tatsächlich zur Verfügung stehenden Geldes für die BG`s wieder, wenn alle tatsächlich zu beanspruchenden Leistungen mit eingerechnet werden!

Ich weiß das als alleinerziehender Papa mit 2 (3) Kindern - und als ehrenamtlicher Sozialberater sehr genau.

Außerdem verweise ich auf den Artikel von Stefan Sell, der ebenfalls dazu bereits auf seiner Medienplattform berichtet hat. https://makronom.de/ueber-uns/autoren/stefan-sell

Es ist grundsätzlich davon auszugehen, dass bei zB: 3 Kinder - neben:

1300 € Netto Verdienst / Einkommen noch +

663 € KG

927 € UVG

+ ggf. Kindergeldzuschlag und / oder Wohngeld ca. + 300 € hinzukommen.

Das bedeutet:

ArbeitnehmerInnen haben sehr viel mehr Geld als eine Hartz IV - Familie!

Zeitgleich kann man ggf. außerdem auch noch BuT - Leistungen beanspruchen, zum Beispiel wenn man Wohngeldberechtigt ist.

Rechnung Hartz IV - Regelatz: Der normale Hartz IV Regelsatz einer BG mit 3 Kinder inklusive Miete - beträgt rund 1892 € + Alleinerziehungszuschlag von 12% bis 36%. Also maximal etwa 2100 € Hartz IV. Natürlich inklusive der vollständigen Mietkosten und unter vollständiger Anrechnung des KG und UVG.

Fazit:

Normale ArbeitnehmerInnen (mit 3 Kinder) haben etwa + - 0
  • rund 800 € Netto mehr im Monat - durch die Vollzeit – Arbeit!

  • Hinzu kommt 1 x im Jahr der Lohnsteuerjahresausgleich, der sich bei /mit Kinder dann schon lohnen kann.

  • Eine Aufstockung durch das Jobcenter mit ALG II wäre meistens überhaupt nicht notwendig, wenn selbiges die Berechtigten entsprechend aufklären würde.

Medien müssen bei der Wahrheit bleiben!

Alles andere sendet schlicht ein falsches Signal in die Gesellschaft - ist nicht ehrlich bzw. muss schlicht als Fake - News angesehen werden!

Man muss diverse Reportagen / Artikel in bestimmten Zeitungen, Medien und Parteien schlicht als einen Versuch der gesellschaftlichen Spaltung betrachten und es ist ehrlich gesagt auch sehr traurig, dass es Menschen gibt, die sich dafür immer wieder missbrauchen lassen.

Das war auch oft der Grund, weshalb ich mich selbst des öfteren - trotz einiger Anfragen von verschiedenen Sendern, gerade nicht auf solche Reportagen eingelassen habe, denn: nur wenige Sender und Verlage arbeiten wirklich seriös und mit Fakten.

Ganz deutlich muss gesagt werden:

Auch wenn der gesetzl. Mindestlohn eine dauerhafte Armutsfalle bedeutet und ein geringes Renteneinkommen vorprogrammiert ist, hat man als Familie mit einem selbstverdienten Einkommen, immer noch einige 100 € (fast 800 - 1000 €) mehr zur Verfügung, als nur mit Hartz IV.

Dass Medien und PolitikerInnen gerne und oft bewusst - alle alternativ / staatliche Transfer - und Zusatzmöglichkeiten - also das echte (mögliche) Einkommen verschweigen, scheint die Normalität zu sein?

Ganz nach dem Motto: " Halt du sie dumm und ich halte sie arm"! Ein wahrer Satz, den Reinhard Mey einst in seinem gesellschaftskritischen Song "Sei wachsam" generationsübergreifend prägte, und heute mehr denn je - an Bedeutung gewonnen hat. Sei wachsam.

Das muss jetzt gestoppt werden!

Hinweis: Es lohnt immer, sich ab einem bestimmten Einkommen vom Jobcenter abzumelden, weil man nur so, sich der staatlichen Kontrolle durch die BA entziehen kann.

Und, erst mit der Abmeldung vom Jobcenter als Arbeitsuchender und schriftlichen Verzicht auf aufstockende Leistungen, kann man auch einen Anspruch auf Wohngeld(er) und Kindergeldzuschläge und andere Leistungen geltend machen.

Dies lohnt sich, weil die anderen staatlichen Transferleistungen (für alle ArbeitnehmerInnen) sehr viel höher sind, als aufstockende ALG II - Leistungen. Man muss "nur" entsprechend der Antrags - und Bearbeitungszeit ungefähr einen Monat als "finanzielle Durststrecke" überwinden, welche aber durch die Nachzahlungen ab Tag der Antragsstellung dann wieder ausgeglichen wird.

Anmerkung:

Das Argument von Medien, Parteien u.a. "der Mindestlohn darf nicht höher sein" verfängt nicht, denn die Einführung des gesetzl. Mindestlohnes hat ja gerade nicht zu massenhaften Entlassungen geführt. Im Gegenteil, er stellt bis zu einem gewissen Grad auch Schutz vor Ausbeutung dar. Umso mehr, da der Mindestlohn deutlich gestiegen ist und der Kreis der Wohngeldberechtigten stark erweitert wurde.

Dennoch ist klar - er schützt nicht vor Altersarmut, aber:Es ist ein riesiger Unterschied, ob man rund 2000 € mit 4 Personen - oder eben fast 3000 € im Monat hat!

Deshalb, Arbeiten lohnt sich immer (zumindest auf den Monat gerechnet)!

Und jetzt mal im Ernst: 50 Euro mehr im Monat beim ALG II soll die Lebensmittelpreissteigerungen , Benzinpreissteigerungen und und andere Erhöhungen auffangen? Nein!

Fakt ist: Die Grundnahrungsmittelpreise sind nicht nur um 10% sondern um 50% bis teilweise sogar 100% (Verdopplung) gestiegen! Also hört auf - die Ärmsten zu beschimpfen, sondern steckt eure Energie in den Widerstand - gegen die Profiteure der Wirtschaftskrise!

Die Medien müssen /sollten sich endlich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung widmen und den GegnerInnen von Bürgergeld oder Hartz IV endlich die Maske vom Gesicht ziehen und ihnen die Lügen um die "Ohren hauen".

Medien tragen maßgeblich zur politischen Stimmung in der Gesellschaft und deren Zusammenhalt bei und deshalb müssen sie aufhören - Lügen und sozialrassistische Propaganda zu verbreiten!

Perry Feth