Donnerstag, 23. Februar 2017

Hartz IV: Martin Schulz ändert nichts!

Mit SPD weiter hungern! 
Keine Hoffnung mit der SPD für Hartz IV - Betroffene


Hartz IV - Blender - Martin Schulz

Wer genau hinschaut, sich informiert und ihm zuhört, wird merken, dass die wirklichen Armutsbetroffenen unberechtigt auf einen Messias hoffen, der es selber faustdick hinter den Ohren hat!
Hartz IV-Versklavungsreformen, CETA, steigende Rüstungsexporte – in den vergangenen Jahrzehnten hat die SPD wenig getan, um ihrem Ruf als sozialdemokratische Partei gerecht zu werden. Massenhaft wanderten die Wähler ab. Nun soll alles besser werden? Nein, das wird es nicht!

Der Wandel heißt Martin Schulz?
Für das politische Establishment ist der EU-Bürokrat Martin Schulz ein Glücksfall. Während es bislang so schien, als verkomme auch die nächste Bundestagswahl zum wenig spannenden Merkel-Bestätigungsevent, gelingt es Schulz, zumindest die Illusion von divergierenden Wahlalternativen innerhalb des etablierten Mainstreams zu erzeugen. Mit Schulz wird die SPD wieder sozial, so die Botschaft des Westfalen.

Glaubwürdigkeitsproblem
Den neuen alten Geist der SPD bringt Schulz vor allem mit eben jener Methodik an den Mann, den die medialen Eliten noch vor kurzem als Populismus gebrandmarkt haben. All jene politischen Kräfte – sei es von links oder rechts –, welche für sich reklamieren, die Interessen des Volkes zu vertreten, wurden mit eben dieser Zuschreibung bislang erfolgreich von den politischen Machtpositionen ferngehalten. Dies änderte sich mit der Wahl von Donald Trump zum neuen US-Präsidenten. Der Ur-Populist zog ins Weiße Haus ein, ein Schock für die Eliten dies- und jenseits des Atlantiks.
Im Schulz'schen Populismus heißt das Volk schlicht „die hart arbeitenden Menschen“. Das klingt frischer, irgendwie fleißiger. Gemeint ist dasselbe. Dennoch: Die Verachtung des Mainstreams hat sich der plötzlich erweckte Arbeiteranwalt mit seinen Positionen bislang nicht eingehandelt. Im Gegenteil. Als sei der Allmächtige erschienen, wird Schulz geradezu als Retter der repräsentativen Demokratie gefeiert. Schulz der Mega-Kandidat, ein politisches Ausnahmetalent.

Die Feierlaune des Establishments angesichts der Kandidatur des Sozialdemokraten hat einen einfachen Grund:
Jeder Vertreter des Mainstreams weiß, dass auch mit Martin Schulz im Kanzleramt der gegenwärtige Kurs des Neoliberalismus nicht ernsthaft gefährdet wäre. Schulz ist eben kein Bernie Sanders und hat sich in seinem bisherigen politischen Werdegang auch nicht die Glaubwürdigkeit erarbeitet wie Großbritanniens Labour-Chef Jeremy Corbyn.
Schulz stand bisher vor allem für Brüsseler Hinterzimmerbürokratie, für Zentralisierung und eben auch für Selbstbereicherung im erheblichen Maße. Der perfekte Kandidat für all jene, die keine politische Kursänderung in Deutschland wünschen.

Man kann sich geradezu bildlich die Szenerie vorstellen, in der die Politikberater der Sozialdemokraten zu dem Schluss kamen: „Die Wähler wollen nur noch Populisten? Können sie haben“. Statt weiter gegen einfache Parolen anzukämpfen, präsentiert sich Schulz als der gute Populist und natürlich funktioniert auch das. Um teils zehn Prozent stieg die Zustimmung für die Sozialdemokraten in Wahlumfragen seit dem Abtritt von Sigmar Gabriel an.
Für das Frohlocken bisher enttäuschter und nun zurückkehrender SPD-Wähler ist dabei äußerst wenig nötig. So sehr hat die Traditionspartei ihre Gründungswerte zuletzt vernachlässigt, dass de facto äußerst zurückhaltende Kritik an den Hartz IV-Gesetzen der enttäuschten Basis wie eine Revolution erscheint. Schulz stellt sich gegen die Agenda 2010, tönt es aus den medialen Kanälen und von Gewerkschaftsbossen bis hin zu Arbeitnehmervertretern hat jeder eine Meinung zur vermeintlichen Rückabwicklung des großen Sozialkahlschlags der Jahrtausendwende. Flankiert werden die Wortmeldungen von bedeutungsschwangeren Leitartikeln.

Letztendlich ist alles jedoch nur Theater
Konkret hat sich Martin Schulz nicht gegen die Agenda 2010 ausgesprochen, sondern am Beispiel eines 50-Jährigen Arbeiters erklärt, dass es nicht passieren dürfe, dass dieser nach Jahrzehnten des Schuftens durch Arbeitsplatzverlust in die Armut rutscht. Schulz kritisiert damit nicht das im Volksmund Hartz IV genannte ALG II sondern stellt vielmehr die bisherigen Regelungen des ALG I zur Disposition.
Nach spätestens 24 Monaten, in vielen Fällen bereits nach 15 Monaten, ist Schluss mit der Edel-Alimentierung. Danach folgt das Downgrade auf Hartz IV. Der medial zelebrierte Großangriff von Schulz auf die Agenda 2010 wird, sofern er überhaupt zu einem Resultat führt, am ehesten darin enden, dass die Bezugsdauer von ALG I um einige Monate verlängert wird. Die Gnadenfrist wird ausgedehnt. Dies reicht heutzutage aus in diesem Land, um inhaltliche Unterschiede zwischen den herrschenden Parteien zu postulieren und eine politische Debatte zu inszenieren.

Reaktion der Linken
Mit der Skepsis der Erfahrenen reagiert Die Linke auf den neuen Sozialmessias im Willy-Brandt-Haus.
Deren Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht kommentiert trocken, die SPD könnte auch einfach aus die Schulz'schen Vorschläge als Gesetzesinitiativen formulieren und im Bundestag zur Abstimmung stellen.
Die Stimmen von SPD, Grünen und Linken würden ausreichen, um statt nur Wahlkampfgetöse bereits jetzt Nägel mit Köpfen zu liefern. Doch darum geht es beim Populismus nicht. Auch nicht beim guten.

Bleibt nur eines festzustellen:
Schulz macht da weiter wo Schröder aufgehört hat und deshalb müssen alle Betroffenen die LINKEN wählen!
Nur mit einer starken LINKEN, kann die soziale Ausgrenzung von fast 7 Millionen Betroffenen und deren Kinder beendet werden.

Euer Perry Feth

Dienstag, 31. Januar 2017

Hartz : Betrug bei den Arbeitslosenzahlen

SPD / CDU und BA: 
Offenbar hat die Regierung noch immer nicht begriffen, dass eine falsche Statistik nur den Zorn der Menschen fördert und noch mehr Misstrauen produziert! 

Ja, die Hartz - Statistik ist erneut gefälscht!

Die Bundesregierung lässt im Januar wieder fast eine Million Erwerbslose aus der Statistikverschwinden.
Offizielle #Arbeitslosigkeit im Januar 2017: 2.777.387
Nicht gezählte #Arbeitslose verbergen sich hinter:
- Älter als 58, beziehen #Arbeitslosengeld I und/oder #ALG II: 158.460
- Ein-Euro-Jobs (Arbeitsgelegenheiten): 71.977
- Förderung von Arbeitsverhältnissen: 7.649
- Fremdförderung: 211.018
- Bundesprogramm Soziale Teilhabe am #Arbeitsmarkt: 8.133
- berufliche #Weiterbildung: 167.204
- Aktivierung und berufliche Eingliederung (z. B. Vermittlung durch Dritte): 222.640
- Beschäftigungszuschuss (für schwer vermittelbare Arbeitslose): 2.622
- Kranke Arbeitslose (§146 SGB III): 77.467
Nicht gezählte Arbeitslose gesamt: 927.170

Donnerstag, 5. Januar 2017

Hartz IV: Anschlag gegen leipziger Jobcenter

 Hartz IV und seine Regeln führen Deutschland in die Rebellion?

Anschlag gegen das leipziger Jobcenter!

Das Jobcenter Leipzig ist bekannt für rüde und unfaire Behandlungsmethoden der Leistungsempfänger und einer der bundesweit höchsten Sanktionsquoten. Es war also nur eine Frage der Zeit, wann (wieder) etwas passiert. Das etwas passiert, war bereits vor 2 / 3 Jahren absehbar und solche Aktionen werden sich wohl auch (bundesweit) wiederholen.

Warum die Tat allerdings den Linken zugeordnet wird, ist ein Rätsel!

Das die Tat möglicherweise von Betroffenen und verzweifelten Sanktionierten ausgeübt worden sein könnte, hat man wohl nicht auf den Schirm.
Den / die TäterInnen zu finden wird nicht einfach sein, da von etwa 60.000 Leistungsberechtigten im Durchschnitt 10% also mindestens 6000 teilweise dauerhaft sanktioniert sind.

Auch im "Spießruten laufen lassen", ist Leipzig in Deutschland spitze, denn nicht nur das Akten verschwinden, man weigert sich häufig auch, gestellte Anträge an die entsprechenden Behörden weiterzuleiten oder gar zeitnah auf Notfälle zu reagieren. Alleinerziehende mit kleinen Kindern werden zu Vollzeittätigkeiten genötigt, angemessene Mietenkosten verweigert, uvm.

Antragsverfahren und Prozesse werden verzögert, Leistungsberechtigte erpresst und Urteile gegen das Jobcenter bewusst nicht veröffentlicht, damit keine weiteren Klagen in ähnlich gelagerten Fällen geführt werden
.
Seit Jahren trickst das Jobcenter mit den Mieten und so ist eine der Folgen, dass es gerade mal noch gut 300 Hartz IV - gerechte Wohnungen für fast 60.000 Leistungsempfänger gibt. Viele Tausend müssen aus den kargen Regelsätzen anteilig auch noch selbst Mietkosten tragen. Betroffene werden zu Mietsenkungen aufgefordert, obwohl es keinen angemessenen Wohnraum gibt.

Die offizielle Wohngeldtabelle findet für Hartz IV - Empfänger nur dann Anwendung, wenn diese sich gerichtlich wehren.

Das Jobcenter Leipzig untersteht einer Führungsabteilung welche "durchaus in die Zeit 1933" gepasst bzw. während der DDR - Zeiten garantiert in der Regierungsebene sein Glück gefunden hätte.

Die Liste der Schandtaten des Jobcenter Leipzig ist enorm lang und es verwundert nicht, dass nun den Betroffenen nach jahrelangen Tricksereien der "Kragen platzt".
Vor dem Hintergrund, dass die Hartz IV - Gesetze nun auch noch extrem verschärft wurden, ist mit weiteren Vorfällen zu rechnen!

Unabhängig davon ist die Tat dennoch zu verurteilen, denn der Schaden führt nun möglicherweise dazu, dass Anträge neu gestellt werden müssen, Leistungsempfänger längere Wartezeiten in Kauf nehmen müssen, uvm.

Generell gilt: Gewalt ist keine Lösung!

Wenn die Tat so wie von mir vermutet, von Betroffenen ausgeübt wurde, sollte das Jobcenter sogar "Dankbar für diesen Warnschuss" sein, denn dieser hat:
1) Gott sei Dank - keinen MA getroffen, weil man sich einen Zeitpunkt aussuchte an dem es keinen laufenden Betrieb gab!
2) Dem Führungspersonal die Möglichkeit eröffnet, sein Verhalten gegenüber ca. 60.000 Leistungsbezieher zu überdenken!

Es soll jedoch nicht unerwähnt bleiben, dass im Jobcenter Leipzig tatsächlich auch sehr engagierte und freundliche MA tätig sind, mit denen man sehr gute Erfahrungen machen kann.

Leider sind sie im Jobcenter Leipzig sehr rar gesäht!

Merke: Straftaten, egal von welcher Seite des Tisches im Jobcenter, sind völlig inaktzeptabel!

 Widerstand - Ja -, Gewalt - Nein!

Regelmäßige Demo`s vor dem Jobcenter wären sinnvoller und würden auf Dauer das Jobcenter und die Stadt Leipzig zu einem Umdenken zwingen.
Macht medial auf eure Schicksale aufmerksam, geht in die Öffentlichkeit aber lasst verdammt nochmal die "Steine" liegen und handelt gemeinsam und friedlich!

Eure FHP / © Perry Feth
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