Freitag, 24. April 2015

Hartz IV produziert Obdachlosigkeit

Der Hartz IV Beweis:
Jobcenter und Politik produzieren massenhaft Obdachlosigkeit

Jobcenter verursachen die meisten Zwangsräumungen

Allein in In Berlin gibt es zwischen 5.000 und 7.000 Räumungstermine jährlich

Das "Hilfesystem" ist gescheitert
Eine Studie der Humboldt-Universität sieht in den Jobcentern die Hauptverursacher für die zunehmenden Zwangsräumungen in Berlin.

Sie und die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften seien »die Motoren von Verdrängung und Zwangsräumungen« in der Bundeshauptstadt, sagte der Berliner Stadtsoziologe Andrej Holm bei der Vorstellung der Untersuchung »Zwangsräumungen und die Krise des Hilfesystems« am Donnerstag in Berlin.  
Mit fast 10.000 Räumungsklagen pro Jahr sei Berlin die Hauptstadt der Wohnungsnotlagen.
Schätzungen zufolge gibt es in Berlin zwischen 5.000 und 7.000 Räumungstermine jährlich. Davon gehen laut den Mitautoren der Studie, Laura Berner und Inga Jensen, mit etwa 20 Prozent überdurchschnittlich viele auf das Konto der kommunalen Wohnungsbaugesellschaften, die eigentlich preiswerten Wohnraum zur Verfügung stellen müssten.

Durch Überforderung, Gleichgültigkeit oder eine repressive Auslegung der Hartz-IV-Gesetzgebung in den Jobcentern würden häufig Mietrückstände auflaufen, weil Gelder zu spät oder auf falsche Konten gezahlt oder Bewilligungen verweigert werden.

Auch halten die sogenannten Bemessungsgrenzen der Kosten der Unterkunft (KdU) mit den steigenden Mieten in der Bundeshauptstadt nicht mehr mit, so dass Betroffene die Differenz entweder aus eigener Tasche zahlen müssen oder dem Vermieter schuldig bleiben.

Die Studienautoren sprechen deshalb in ihrem Fazit von einem Scheitern des Hilfesystems in Berlin.
Für die Untersuchung wurden sämtliche öffentliche Daten zwischen 2009 und 2013 ausgewertet. Zudem führten die Wissenschaftler Interviews mit Betroffenen, Mitarbeiter in Jobcentern, Freien Trägern und Vertretern von Wohnungsbaugesellschaften.
(Quelle: epd/nd)

Donnerstag, 23. April 2015

Hartz IV: Der Sozialschmarotzer

Ich gestehe, bin "Sozialschmarotzer" und alleinerziehend

Vätern geht es wie den Müttern
Es gab Tage, da glaubte ich mich schämen zu müssen, weil auch ich als "zu Faul zum Arbeiten", bezeichnet wurde!

Nun, diesen "Mainstreamjunkies"möchte ich heute ein wenig und mit voller Absicht auf die Füße treten und ihnen helfen, "ihren Verstand" zu be-nutzen!

Bin seit etwa 6 Jahren alleinerziehend und der Umgang mit der Mutter funktioniert aus verschiedenen Gründen nicht.
In meinem Beruf als Hotelfachmann kann ich aufgrund der Wochenendschichten und der Spät/Nachtdienste;
die in der Gastronomie, aber auch im Einzelhandel, Medizin, Pflege, uvm. eben Standard sind, sowie aus gesundtheitlichen Gründen, nicht mehr arbeiten.

Verwandschaft habe ich kaum und leben mehrere hundert Km entfernt. Zudem zu jung oder zu alt und /oder krank, um eine "familiäre Stütze" sein zu können. Die Familie der Mutter wohnt auch hunderte Km entfernt und ihr selbst kann man die Kinder nicht anvertrauen, da der Lebenswandel dies nicht zulässt. Vielleicht ändert sich das ja, aber diese Chance muss man als "extrem gering" einstufen.

Jedesmal, wenn ich mich vorgestellt habe und nach "Muttischichten" so der Sprachgebrauch, weil es das Wort "Papaschichten" (warum eigentlich?) noch nicht gibt, fragte;
war die 1ste Gegenfrage:
"Warum sie sind alleinerziehend"?, Und die 2teFrage: "Wie viele Kinder, wie alt"?

Warum ich mich als alleinerziehender Vater noch Heute rechtfertigen muss darüber, warum dies so ist;
blieb mir bisher verschlossen.
Offenbar ist an einigen (zu vielen) die "Emanzipation" und "Gleichstellung des Mannes" vorbeigerauscht!

>>Ist ja auch ´ne lustige" Vorstellung: Mann mit Schürze, Staubsager in der Hand, während im Hintergrund das 1ne Kind schreit, in der Küche die Milch überkocht und die anderen 2 "Tarzan" an den Gardinen spielen<<

Nein, ist es nicht; Alles schon selbst erlebt und sogar,...überlebt!

Wenn ich dann:
Bei Vorstellungsgesprächen, wahrheitsgemäß antwortete und erklärte:
Das die Kinder noch " etwas jünger sind", erfolgte die nächste Frage:
"Können sie Samstag und Sonntag arbeiten, denn sie wissen das auch am Wochenende gearbeitet werden muss und das es auch mal bis ...mit offnenen Ende, gehen muss"!?

...Ja, das weiß ich,- geht aber leider nicht und "warum werben die mit Muttischichten" und "was soll diese wirklich blöde Frage", schoss mir dann so manchesmal durch den Kopf!

Was war denn an meiner Antwort:
Zu der Anzahl meiner Kinder und deren Alter nicht zu verstehen?
"Dummheit" stand nicht auf meiner Stirn und "alleinerziehend" ohne greifbare Unterstützung, war doch eine klare Ansage, oder wie?
"Nein, kann ich nicht", musste ich dann manchen Arbeitgeber enttäuschen.

Welcher Vater würde denn 3 Kinder im Alter von 7,8 und knapp 10 Jahren alleine für mehrere Stunden zu Hause lassen, geschweige denn auch noch bis in die späten Abendstunden, ohne Aufsicht?
Da würde sich das nächste, vermutlich dann "private Kinderheim" (die staatlichen sind ja inzwischen überfüllt) freuen, denn:
Man bekäme gleich wieder 3 Plätze belegt, welche vom Staat mit bis zu 6000€ im Monat finanziert werden!

>>Ein anderes Thema,...aber leider wahr: Denn, unberechtigter Kindesentzug ist ein sehr "ertragreiches Geschäftsmodell" in Deutschland geworden!<<

Dumm, das ich meine Kinder gegenüber potenziellen Arbeitgebern nicht verschweigen will und auch nicht darf, weil das widerum eine fristlose Kündigung rechtfertigt und sowieso nicht zu verheimlichen wäre!
Aber auch da gab es schon "Empfehlungen" von der Seite der BA:
"Erwähnen sie doch einfach nicht die Kinder, dann steigen ihre Chancen"...

>>Mal ehrlich: Für solche Tip`s brauch ich keinen "Arbeitsvermittler", zumal: Diese Aussage, eine Aufforderung zur "Vortäuschung falscher Tatsachen" darstellt und mithin also sogar eine Straftat bedeuten kann!<<

"Wir melden uns"
Eine der häufigsten Antworten, die ich nicht mehr hören kann.
Auch Antworten wie:
"Wenn die Kinder krank sind, müssten sie unbezahlte Tage nehmen", gab es regelmäßig.
Das dreisteste welches mir widerfuhr war einmal die "Rechnung" die ein Arbeitgeber im Kontext der "Fehlzeiten" machte.

3 Kinder x 20 Krankheitstage (gesetzlich zulässig) + Ferienschließzeiten vom Hort ca..14 Tage sowie, der eigene gesetzliche Urlaubsanspruch von etwa 21+ Tage.

"Das käme ihm ja viel teurer"...

Irgendwann war mir klar:
"Ohne familiären Background hast du echt die A-Karte".

Im "Stigma" gefangen bleiben wollte ich aber auch nicht und so fing ich an, mich mehr mit meiner Situation, der damit verbundenen Hartz IV - Thematik auseinander zu setzen und bemerkte schnell:
Das es nicht nur mir so, sondern vielen tausenden (wirklich) alleinerziehenden so erging.
Berufsabschluss, Berufserfahrung aber kein soziales Netzwerk/ Umfeld, welches eine erforderliche Kinderbetreuung auffangen könnte.

Die schiefen Blicke aus der Nachbarschaft, "der lebt ja auf unsere Kosten", wurden zum Alltag und provozierten Diskusionen, gerade bei und von denen, die nicht einmal "alleinerziehend" waren, weil sie entweder noch gar keine Kinder hatten oder eben,...den Verwandten direkt nebenan zu wohnen hatten!

Schnell begriff ich aber auch:
Das viele dieser Vorurteile aus "Unwissenheit" entstanden und auch den einschlägigen, eben einseitigen Schlagzeilen aus den Medien wie die "BLÖD" genannt BILD, geschuldet waren.

Selber Denken:
Bevor man den Mund aufmacht, wäre auch "zu anstrengend", könnte man meinen. Ist es doch viel einfacher, den Unsinn von einschlägigen Medien nachzuplappern.
Besonders "intelligent" sind aber die "großen Reden", gerade von solchen Menschen,...die nicht einmal Kinder haben, bzw. nicht alleinerziehend sind!

Enttäuschend sind die Erfahrungen mit Menschen die vermutlich regelmäßig "Bild" lesen und sich von den Mainstream-Medien manipulieren lassen!

Tatsächlich alleinerziehend zu sein und als "alleinerziehend zu gelten", sind eben doch immer noch 2 paar verschiedene Schuhe!

So....viel Geld?
Das Leistungen wie Unterhaltsvorschuss und Kindergeld jeder erhält, egal ob Berufstätig oder nicht, solche Transferleistungen für Jedermann sind, wissen viele offenbar nicht und diese Tatsache:
Übersteigt vermutlich so manches Denkvermögen und outet so manchen "Besserwisser" eben als selbigen, der immer wieder mit demselben stupiden Todschlag-Argument kommt.
" Es gibt doch überall Arbeit"!

Noch weniger aber begreifen die "ge -BILD - deten" dann, das eben alle Transferleistungen bei den Hartz IV- Empfängern zu 100% angerechnet (auf Deutsch auch "abgezogen" genannt) werden, welches aber:
Bei der nicht faulen, also "arbeitenden" Bevölkerung eben,... NICHT der Fall ist! (Mit Ausnahme der sog. Aufstocker, die einen geringen Freibetrag erhalten)

Als alleinerziehender Vater erhält man eben nicht angebliche "1700 € oder mehr" vom Arbeitsamt, sondern "Miete und den Rest" der zum Regelsatzbedarf fehlt.
In meinen Fall sind das einschließlich Miete gut 700€. Dafür würde ich auch gerne Arbeiten gehen, weiß ich doch, das ich dann:
Wie viele andere am Ende des Jahres meinen Steuerfreibetrag / Steuerrückzahlungen geltend machen kann.
Meinen Kindern konnte ich zB:bisher in den letzten 6 Jahren keine Urlaubsreise gönnen, weil beinahe täglich zu ersetzende Kleidungsstücke und/oder stetig steigende Stromkosten, uvm. ein Ansparen vom Hartz IV-Regelsatz, schlichtweg UNMÖGLICH ist.
Wie Weihnachten, Ferien und Geburtstage oder sonstige Anlässe aussehen, weiß jede-r, der /die tatsächlich "alleinerziehend" ist!

Mit dem Argument:
"Du lebst ja auf unsere Kosten", habe ich mich dann auch beschäftigt und musste zu meiner Überraschung feststellen:
"ja das stimmt", nur leider;
...NICHT so, wie Du lieber Steuerzahler behauptest!

Ich koste dich dem "Steuerzahler" max. 2€ brutto im Monat (kann man in vielen Statistiken nachlesen) von deinem Bruttogehalt, während ich aber gleichzeitig davon:
Sofort mit jedem Produkt welches ich kaufe, in der Regel 19% (mithin auch mal nur 7%) an den "Staat" also DIR dem Steuerzahler, wieder zurückgebe.

Du lieber SteuerzahlerIn, kannst zudem Mehraufwendungen ua. auch für deine Kinder geltend machen, welches ich aber nicht kann /darf und so sind "Neuanschaffungen" perse erst einmal ausgeschlossen, weil man von meinen Geld nichts ansparen kann.
Die Politik, hat leider (willkürlich) vergessen, das es "echte alleinerziehende" gibt und deshalb sämtliche Vergünstigungen für alleinerziehende "Hartzer", komplett ausgeschlossen.

Nun könnte ich sagen:
"Danke liebe SteuerzahlerIn, das du mir gut 1€ netto im Monat von deinem Gehalt gönnst, damit mache ich jetzt Urlaub".

Ich könnte aber auch sagen:
"Entschuldige, das ich dir 1ltr. Cola oder Bier an Kosten verursache" oder für was auch immer du 1€ möglicherweise und garantiert "Sinnfrei" ausgibst".

Gefragt hat sowieso noch keiner, wie ich mich dabei fühle, meinen Kindern sagen zu müssen: "Geht nicht"

Aber das:
Sage ich natürlich nicht, sondern erzähle dir einfach mal folgendes;
"Ich habe vor meiner heutigen Lebenssituation über 15 Jahre oft.6 Tage in der Woche, zwischen mind. 9 -12 Std häufig sogar 14 -15Std. in Schichten gearbeitet. Eines Tages dann aber alleinerziehender Papa wurde".
Heute mache ich neben Haushalt und Kinder, einige ehrenamtliche Dinge, welche dabei helfen:
Betroffenen den Umgang mit "dummen" Vorurteilen und Problemsituationen, zu erleichtern und wieder auf die Beine zu kommen. Auch das,...ist ARBEIT!

Bevor du weiter über mich und meinesgleichen, also so etwa 1,2 Millionen alleinerziehenden Elternteile (ohne Arbeit) herziehst, + weitere gut 3,0 Millionen Erwerbslose (offizielle BA-Zahlen) weil ich dich 1€ im Monat koste, wäre es doch viel sinnvoller:

Dich selber mal zu fragen:
1)- Warum mit und von "deinen Steuergeldern" im Ausland Menschen getötet werden, deren Angehörige dann aber widerum hier mit "deinen Steuern" versorgt werden müssen?

>>Auf den Hintergrund; "wer von diesen Kriegen tatsächlich profitiert", will ich hier nicht näher eingehen, denn vermutlich würdest du das noch weniger verstehen können /wollen!<<

Erst werden unschuldige Menschen mit und von deinem Geld getötet und wer dennoch entkommen kann, wird dann von dir "humanitär" finanziert. Das ist auch das mindeste, was man für diese Menschen tun muss!
Aber, du nennst dreister Weise diese Menschen, welche Bomben und Maschinengewehre entkommen konnten und nur knapp dem Tod auf dem Meer entkamen, dann lieber "Wirtschaftsflüchtlinge und Schmarotzer".

2)-Wäre es nicht sinnvoller, DEIN Geld erst gar nicht zum Töten zu nutzen, sondern für Frieden, Infrastuktur und einer funktionierenden Wirtschaft in der Heimat von Betroffenen und den Ärmsten einzusetzen?

3)-Warum mit deinen Steuergeldern, Hunderte von Großbetrieben "Lohndumping" betreiben (Amazon zB: wurde mit deinem Geld zu dem gemacht, was es Heute ist) und mit deinen Steuergelder das Arbeitsamt "prekäre Arbeitsverhältnisse" finanziert?

>>Wusstest Du, das mit Lohnsubventionen und Lohndumping in unserem Land, die Menschen bei uns gefügig gemacht und in anderen Ländern andere Menschen, deshalb sogar arbeitslos werden?<<

4)-Warum der Großverdiener weniger (prozentual zum Einkommen) Steuern zahlt als Du?

5)-Und welche ungewöhnlichen Lebensbedingungen wie zB: Die Krankheiten von Kinder oder deren alleinerziehenden Elternteile, könnten dazu führen, das:
Die Arbeitskraft und Zeit nicht mehr im vollem Umfang zur Verfügung steht?

Warum bezahlst du:
Genau die Politiker welche dir, (nachdem sie sich mal wieder ihre "Diäten" um 600€ pro Monat erhöht haben)
Mich, den "Sozialschmarotzer" ja erst auf "die Tasche" gelegt haben, in dem Sie nicht genügend "Arbeitsplätze auch für "Alleinerziehende mit und ohne Hadicap" schaffen?
uvm.

Nun kannst Du natürlich sagen:
"Andere Alleinerziehende gehen ja auch arbeiten"!

Ja, das tun rund 50% von insgesamt 2,6 Millionen. Warum die Medien die tatsächliche Anzahl der alleinerziehenden Eltern immer wieder "runterrechnen" ist längst kein Geheimnis mehr und deshalb bleib ich bei den 2,6 Millionen!

Als vom Staat lebender alleinerziehender Vater mit 3 kleinen Kids im Haushalt, habe ich mir dann einmal die Mühe gemacht, auf die Frage: "Was können die, was ich nicht kann", eine Antwort zu finden!
>>Zeit, habe ich ja nach deiner Auffassung genug<<

Das Ergebniss war bemerkenswert:
- Von den gut 50% erwerbstätigen Mutti`s welche offiziell als Alleinerziehend gelten, haben:
- Gut 15% einen Partner (gelten trotzdem als Alleinerziehend)
- Gut 20% im direkten Umfeld die Großeltern, andere Familienmitglieder (Onkels/Tanten) und Freunde zu leben, die Betreuungsmöglichkeiten bieten bzw. Unterstützung leisten.
- Weitere 10% das große Glück einen famileinfreundlichen Arbeitgeber zu haben
und
- Weitere 5% einen Job von zu Hause
Von diesen gut 50% gehen aber über 51% "nur" in Teilzeit
arbeiten!

Und:
Neben der Tatsache, das in Deutschland über 5 Millionen Arbeitsplätze fehlen, hat die Politik schlicht (gewollt) versäumt;
die gesetzlichen Rahmenbedingungen für eine "Bevölkerungsminderheit" wie die Alleinerziehenden, festzulegen. Diese gibt es glücklicherweise bereits für "Behinderte", aber nachwievor, eben nicht für "echte Alleinerziehende"!

>>Von den "sogenannten Alleinerziehenden", die ihren Partner "verheimlichen" und doppelt kassieren, will ich an dieser Stelle erst garnicht anfangen, denn da lieber Steuerzahler:
Stimme ich dir zu, wenn du diese verurteilst. Vom Staat und von einem (nicht offiziellen) Partner unterstützt zu werden, ist schlicht Betrug!<<

Nun hatte ich mir aber am Anfang die Frage gestellt:
"Muss ich mich schämen weil ich zu den anderen knapp 50% nicht Erwerbstätigen (denn Arbeitslos oder gar faul, bin ich nicht) gehöre"?

NEIN!
Muss ich nicht, denn ich bin nicht dafür verantwortlich, das du keine struktuellen, poltische und wirtschaftliche Zusammenhänge erkennen kannst und dich von der Mainstream manipuleren lässt!

Nicht verstehen willst:
"Das ich trotz "Erwerbslosigkeit" mit meinen Kindern einen 24h. Job -7 Tage Arbeitswoche habe" und das es eben nicht an jeder Ecke, eine anständig bezahlte Arbeit für "echte Alleinerziehende" gibt!

Ach, und:
Ein Auto habe ich nicht, der Haushalt ( Wäschewaschen, Putzen, Kochen, Einkaufen, uvm) macht sich bekanntlich nicht von alleine und meine Kinder werden auch mal ( Gott sei Dank selten) krank.
Ja, ich bin das perfekte Abbild eines "dummen und faulen Sozailschmarotzers" der auf deine Kosten lebt!

Leider hast du diesen langen Text, vermutlich umsonst gelesen, weil du bis hierher noch nicht wirklich verstanden hast, wo die Probleme und tatsächlichen Ursachen liegen,... oder?

Wenn du lieber "SteuerzahlerIn" aber dann doch eines Tages erkennst:
Dass, der Müll, den du über mich als Hartz IV-Papa erzählst, einfach nur ein "Nachgeplapper der Mainstream und Massenmedien" ist, wirst du verstehen:

Nachdenken tut Not, und:
"Welche gute Tat du mit deinen 1€ netto im Monat für mich und meine 3 Kinder vollbringst"! (1:4= 0,25€ - 19% Mehrwertsteuer))

Wenn meine Kinder eines Tages dann Erwachsene sind und hoffentlich einen guten Weg gehen, werden Sie und das gönne ich DIR lieber SteuerzahlerIn von ganzen Herzen:

...Mindestens 30-40 Jahre deine,...Rente bezahlen!

Bestimmte Umstände, welche du heute noch nicht wissen kannst, geschweige denn "voraus" siehst, können aber auch ganz schnell dazu führen:

Das du eines Tages "alleinerziehend und /oder mit gesundtheitliche Problemen", an der Tür vom Hartz IV- Massenverwaltungsamt klingelst und sagst:
"Hallo da bin ich"

Mit lieben Grüßen
an die "SteuerzahlerIn

Euer "alleinerziehender Sozialschmarotzer"
Perry Feth
Autor by FHP


Mittwoch, 22. April 2015

FHP: Freie Hartz IV Presse

Der Betrug an alleinerziehende Hartz IV Empfänger


"Engel der Alleinerziehenden"?  Manuela Schwesig

Haben Sie schon gehört?
Alleinerziehende bekommen jetzt mehr Geld. Die Schwesig hat das durchgesetzt. Tagelang hat die große Koalition darum gestritten, aber jetzt bekommen alle Alleinerziehenden 600 Euro extra, für das erste Kind. Für das zweite noch einmal 240 Euro.

Das kommt fast an die Beträge ran, die sich der Bundestag immer wieder mal als Diätenerhöhung genehmigt. Da muss es jetzt aber wirklich richtig Spaß machen, alleinerziehend zu sein. Und Kindergeld gibt’s ja auch noch …

Ich fürchte, Sie haben da etwas missverstanden. Die 600 Euro gibt’s ja nicht pro Monat. Das ist für das ganze Jahr.

Ja, aber immerhin, das ist ja jetzt nur die Erhöhung. Und 600 geteilt durch 12, das sind ja immer noch 50 Euro pro Monat. Da kann man für die Kleinen schon was mit anfangen.

Sie haben das immer noch nicht gerafft. Da wird kein Geld ausgezahlt…

Nee. Das hab ich aber anders verstanden. Freilich bekommen die Geld, was denn sonst? Lebensmittelgutscheine?

 Nun lassen Sie mich doch mal ausreden. Die 600 Euro extra sind ein Freibetrag. Auf diese 600 Euro müssen keine Lohn- oder Einkommensteuern bezahlt werden.

Ach.
Da ist es dann ja doch gar nicht so viel. Aber immerhin, was zahlen wir durchschnittlich an Lohnsteuer? So um die 30 Prozent, oder? Da sag ich nur: Rund 200 Euro extra, für alle Alleinerziehenden, das ist immer noch ein Batzen Geld - und das schafft schließlich auch Nachfrage und Wirtschaftswachstum. Wissen Sie, wie viele Alleinerziehende es gibt, in Deutschland?

Ja. Das sind jetzt 2,2 Millionen, und es werden immer mehr.

So viele? Das hätte ich jetzt nicht gedacht. Dann kostet das ja richtig Geld. 200 mal 2,2 Millionen, das sind ja, das sind ja … 440 Millionen, fast eine halbe Milliarde. Das ist aber schon nobel. Und der Schäuble gibt das aus? Das ist doch mal eine echte Erfolgsgeschichte der großen Koalition. CDU und SPD vereint im Ringen um die Besserstellung der Alleinerziehenden. Bravo!

Nun ja. Mit den überschläglichen Rechnungen ist das so eine Sache. Die Regierung hat das natürlich auf Basis der echten Zahlen durchrechnen lassen. Es kostet 80 Millionen pro Jahr - und die zahlt nicht der Finanzminister, die muss das Familienministerium anderswo einsparen.

Das verstehe ich nicht. Wieso sind das nur 80 Millionen und nicht 440. Wo ist der Rechenfehler?

Gerechnet haben Sie richtig, Sie sind nur von den falschen Voraussetzungen ausgegangen. Den Freibetrag bekommen zwar alle, aber längst nicht alle haben davon auch was. 40 Prozent aller Alleinerziehenden leben mit ihren Kindern in Armut von Hartz-IV. Die zahlen keine Lohnsteuer, also können sie auch nicht weniger Lohnsteuer zahlen - und selbst wenn sie arbeiten und aufstocken, wird das ja sofort wieder angerechnet. Also: Profitieren werden nicht 2,2 Millionen Kinder von alleinerziehenden Eltern, sondern nur 1,3 Millionen.

O.K., aber dann kann das mit den 80 Millionen ja immer noch nicht stimmen. Es müssen ja immer noch 260 Millionen sein. Eine Viertelmilliarde.

Schön wär’s. Aber die Alleinerziehenden, die überhaupt etwas bekommen, werden im Durchschnitt eben nur um 60 Euro pro Jahr entlastet. Das hängt mit der Progression zusammen. Alleinerziehende, die sehr gut verdienen, also den Spitzensteuersatz bezahlen, die haben demnächst sogar mehr als 250 Euro extra, den Soli noch gar nicht mitgerechnet.
Wer aber wenig verdient, der kann gar nichts bekommen oder nur eine Handvoll Euro. Wer mit dem Eingangssteuersatz besteuert wird, kann es auf 40 Euro bringen. Und Sie wissen doch: Frauen werden durchweg schlechter bezahlt als Männer - und die meisten Alleinerziehenden sind nun mal Frauen …

Dann ist das ja alles ein großer Beschiss!
So kann man das nicht sagen. Es findet eine Besserstellung der Alleinerziehenden statt. Es haben halt nicht alle was davon, und diejenigen, die das Geld am dringendsten bräuchten, haben schon mal gar nichts davon, während die wenigen, denen es so gut geht, dass sie die Betreuung für ihre Kinder locker aus dem eigenen Einkommen bezahlen können, durch diese soziale Großtat 250 Euro mehr auf dem Konto haben, und davon wahrscheinlich überhaupt nichts merken.

Ich bleib dabei. Das ist ein großer Beschiss! Wenn das stimmt, was Sie sagen. Im Fernsehen klang das nämlich ganz anders. Sie wollen mich verarschen, oder?

Noch einmal: Das ist kein Beschiss, das ist Sozialpolitik. Und wenn Sie hier jemand verarscht, dann bin das ganz bestimmt nicht ich.
(Autor Egon W. Kreutzer)